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Aufträge und Leistungen

Das Projekt femmesTISCHE bietet Frauen, die meist eine Zuwanderungsgeschichte haben, einen Raum für Gespräche, in dem sie sich über alltägliche Themen und Anliegen wie Gesundheit, Ernährung, den Umgang mit digitalen Medien usw. austauschen können.

femmesTISCHE möchte Frauen zu mehr Selbstständigkeit verhelfen und bringt Personen aus einem Kulturkreis oder mit derselben Muttersprache bei Gesprächsrunden zusammen, die mit einfachen, ansprechenden Moderationssets geleitet werden. Eine von ihnen wurde zuvor in einem Kurzlehrgang für die Moderation der Gesprächsrunde geschult und moderiert das Gespräch, das bei einer Gastgeberin oder an einem öffentlichen Ort stattfindet. 6-7 Frauen nehmen an den Gesprächsrunden teil, die im Wechsel bei verschiedenen Gastgeberinnen organisiert werden. Die Frauen verpflichten sich jeweils nur zu einer Teilnahme, die Anwesenheit bei weiteren Gesprächsrunden ist nicht obligatorisch. Die Treffen dauern 1,5 bis 2 Stunden und finden tagsüber oder abends statt. Auf den ersten, etwas formelleren Teil folgt ein zweiter, geselligerer Teil mit Tee/Kaffee und Gebäck.

Die Aufträge von femmesTISCHE:

  • Förderung des Kontakts und der Solidarität unter Frauen aus demselben oder unterschiedlichen Kulturkreisen, um Abschottung zu verhindern
  • Förderung und Erleichterung der Integration
  • Verbesserung des Zugangs zu regionalen Angeboten und Leistungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Integration
  • Erzeugung eines Multiplikator-Effekts von Migrantin zu Migrantin

Das Programm stärkt:

  • Das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen
  • Das gegenseitige Verständnis zwischen Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen und Schweizerinnen, die bei interkulturellen Treffen zusammenkommen
  • Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, die Kompetenzen der Eltern
  • Die Optionen zur Selbsthilfe, um mit verschiedenen Alltagssituationen und Bildungsfragen im Migrationskontext umzugehen

Ein paar Eckdaten zu femmesTISCHE:

In der Schweiz:

  • feierte femmesTISCHE 2016 das 20. Jubiläum des ersten Zentrums.
  • gibt es 27 Zentren mit circa 300 Moderatorinnen; 2016 nahmen mehr als 10'000 Teilnehmerinnen an den Gesprächsrunden teil.

Im Wallis:

  • gibt es zwei Zentren, eines im Oberwallis, das vom Forum Migration Oberwallis unterstützt wird, und eines im Unterwallis, das seit 2016 von Gesundheitsförderung Wallis verwaltet wird.

 

Gesundheit Förderung Wallis (GFW)
Rue de Condémines 14 Case postale 1951 Sitten +41 (0)27 329 04 29 +41 (0)27 329 04 30
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