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Experiment Nichtrauchen: Schulkasse aus Kippel, Gampel-Steg und Visp sind Gewinner

39 Schulklassen aus dem Oberwallis und 18 Schulklassen aus dem Unterwallis haben am Wettbewerb «Experiment Nichtrauchen» teilgenommen. Schweizweit haben 2'308 Schulklassen teilgenommen.

Im Rahmen des Klassenwettbewerbs «Experiment Nichtrauchen» setzen sich Schülerinnen und Schüler während sechs Monaten im Unterricht intensiv mit dem Thema Rauchen auseinander. Zusätzlich verpflichten sie sich, während dieser Zeit keinen Tabak zu konsumieren. 1’588 der 2’308 teilnehmenden Schulklassen haben dies geschafft. Damit liegt die Erfolgsquote bei knapp 70 Prozent. Die erfolgreichen Klassen nahmen an der Verlosung von insgesamt 100 Reisegutscheinen der SBB teil.  

Florian Walther von der Gesundheitsförderung Wallis ist begeistert, dass so viele Oberwalliser Lehrerinnen und Lehrer ihre Schulklassen motivieren beim Experiment Nichtrauchen mitzumachen. Total nahmen im Oberwallis über 760 Schülerinnen und Schüler teil, mehr als doppelt so viele wie im Unterwallis. So hat die Gesundheitsförderung Wallis entschieden, einen zusätzlichen Barpreis im Wert von 500.—fürs Oberwallis zu sprechen.

Neben der Klasse 8Hc aus Visp mit der Lehrerin Pascale Bittel, der 9OS aus Kippel mit ihrem Lehrer Diego Schmid, gehört in diesem Jahr auch die 11OSa der Orientierungsschule Steg-Gampel mit ihrem Lehrer Thomas Schnyder zu den glücklichen Gewinnern.  

Mit der Markteinführung der E-Zigarette 2005 hat sich der Schweizer «Tabakmarkt» verändert. «Mit immer neuen Geräten, die immer trendiger vermarktet werden, richten sich die Hersteller gezielt an ein jugendliches Publikum. Experiment Nichtrauchen widmet deshalb den E-Zigaretten eine eigene Unterrichtseinheit. Darin erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche zweifelhaften Inhaltsstoffe mit den elektronischen Geräten konsumiert werden und welche möglichen Risiken damit verbunden sind» schildert Florian Walther.  

Kinder und Jugendliche sind seit Jahren eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Zielgruppe der Tabakindustrie. Und auch neue Produkte wie E-Zigaretten zielen auf Minderjährige ab. Dafür spricht schon die Ästhetik der Produkte, die oftmals direkt an die bei Jugendlichen beliebten elektronischen Designerprodukte angelehnt ist.  

Unter Schülerinnen und Schülern in den USA hat die E-Zigarette innerhalb der letzten zwei Jahre eine besorgniserregende Verbreitung gefunden. Auf der Videoplattform Youtube wird der Nikotinkonsum regelrecht zelebriert – Rauchen ist in den USA wieder Teil der Jugendkultur geworden. Auch in der Schweiz werden E-Zigaretten auf Plakatwänden und in Gratiszeitungen fleissig beworben.  

Aber 39 Schulklassen aus dem Oberwallis werden nicht mehr so leicht auf dieses Marketing hereinfallen.

Wer früh raucht, wird leichter süchtig
Studien belegen: Je später Jugendliche ihre erste Zigarette rauchen, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie einst regelmässig rauchen und abhängig werden.

Für das kommende Schuljahr können sich Klassen ab September anmelden. Nähere Informationen dazu findet man auf www.experiment-nichtrauchen.ch.

Gesundheitsförderung Wallis führt den Wettbewerb zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz durch. Experiment Nichtrauchen wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert.

Pressemitteilung

Gesundheit Förderung Wallis (GFW)
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